| So kam Lana zu uns |
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Meine Liebe zu Lana begann im April 2008 bei einem Cockertreffen in Dangast. Es erging mir sehr ähnlich wie bei der Suche nach Chili. Es war Liebe auf den ersten Blick. Unter massenhaft Cockern hat mich diese kleine schüchterne Maus am Meisten angezogen.
Ich konnte kaum die Augen von ihr lassen. Kurze Zeit später haben wir Natalie besucht und nicht nur um mich, sondern auch um Chili war es geschehen. Normalerweise mag sie keinen Hund in ihrer Nähe, doch seht selbst:
Chili hat von sich aus den Kontakt gesucht. Zu der Zeit fing ich an mir Gedanken um eine Aufnahme von Lana bei uns zu machen. Anfangs noch nicht sehr ernsthaft, denn Natalie wollte Lana eigentlich behalten. Je öfter wir Kontakt zu einander hatten, umso mehr waren Natalie und ich der Überzeugung, dass Lana ganz prima in meine Familie passen würde. Wie es letztlich dazu kam, kann ich gar nicht mehr sagen, aber Natalie hat mir so sehr vertraut, dass sie mir ihren kleinen Schatz anvertrauen wollte, sobald ich bereit dazu wäre. Bei einem weiteren Cockertreffen, diesmal in Bebra, kam es zur Prägung des Begriffs Dream-Team. Angekommen beim Ort des Treffens, begrüßte ich Natalie und fragte sofort nach "meinem" Hund. Wir holten sie gemeinsam aus dem Auto und von dem Moment an, lief ich den Rest des Tages mit Chili und Lana rum. Natalie hatte noch ein Fotoshooting mit Aaron, so dass ich Lana mit auf einen Spaziergang genommen habe. Diese kleine Kröte kannte mich kaum, lief aber sofort ohne Leine mit mir mit, als wär es das normalste der Welt. Ich war hin und weg. Auf dem Spaziergang waren haufenweise fremde Menschen und Hunde mit, aber Lana wusste, dass sie zu Chili und mir gehört.
Chili und Lana hatten viel Spaß miteinander. Am Ende des Treffens hätte ich Lana fast mit nach Hannover genommen, aber es fehlte mir der Mut. Der Traum von Lana blieb erstmal ein Traum:
Nach vielen Irrungen und Wirrungen nach großen familiären Schwierigkeiten war es dann im November 2008 so weit. Lana kam zu Besuch, fühlte sich sofort bei uns zu Hause und blieb bei uns. Sicherlich war die lange Zeit des Bedenkens und Prüfens wichtig, aber ich bereue zu tiefst, dass ich so viel Zeit in Lanas Entwicklung verschenkt habe und sie nur aus der Ferne beobachten konnte. Natalie wird für immer einen großen Platz in meinem Herzen haben, weil sie mir so viel Vertrauen entgegengebracht hat, mir Lana zu geben, obwohl sie sie eigentlich behalten wollte. Ich danke dir sehr, Natalie und ich verspreche dir, das du diese Entscheidung niemals bereuen musst.
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